Leider ist vor Kurzem der Server auf dem 7d7c.de lag gecrasht doch seit heute befindet sich die Seite auf einem feinen, neuen Server.
Daß in den letzten Monaten hier sehr wenig Aktivität war, ist einfach dem Leben als solches geschuldet – Zeit und Möglichkeit zum Fotografieren habe ich derzeit kaum, was sich hoffentlich irgendwann wieder ändert. Warten wir’s ab!
Wie jeden letzten Sonntag im April ist auch heute der Tag, um ein paar Lochkamerafotos zu machen und eines bei www.pinholeday.org hochzuladen.
Aus Zeitgründen habe ich (wie letztes Jahr) die M9 mit einem selbstgebastelten Pinhole benutzt.
Hier also mein diesjähriger Beitrag:
Ihr habt übrigens noch bis zum 1.Mai Zeit, Eure Fotos bei pinholeday.org hochzuladen!
Meine 52-Wochen-Aktion droht wohl zu scheitern, zumindest den Zeitrahmen werde ich kaum einhalten können. In den letzten Monaten ist einfach zuviel zusammengekommen.
However – anbei ein paar schnelle Fotos von der gestrigen Montagsdemo in Stuttgart. Alles mit Canon EOS 5D MK II + EF 50mm 1.2 und ein wenig Photoshop.
Zur Kamera der Woche, der Canon EOS 1000F N, gibt es nicht allzuviel zu sagen. Sie war seinerzeit ein günstiges Einsteigermodell von Canon mit nur einem (langsamen) Fokuspunkt, ohne Fernauslöseranschluß aber ansonsten mit fast allem, was man benötigt. Gebraucht sind die Teile für ein paar Euro zu haben.
Die ersten Fotos der Woche – Canon EOS 1000F N mit Lomography Fine Color 100:
Nur 5 Megapixel, kein (optischer) Zoom, kaum Einfluß auf ISO, Blende und Belichtungszeit wären normalerweise Ausschlußkriterien für eine Digicam und trotzdem bin ich begeistert.
Die Bildqualität ist für die Größe des Sensors okay – mehr Megapixel wären vermutlich sogar hinderlich. Doch was das iPhone ausmacht, sind die unzähligen Apps, mit denen man die Kamera in alles mögliche verwandeln kann. Diverse Lomo- und Toykameraimatationen, aber auch Panoramakamera oder Instant sind nur einige Optionen.
Hinzu kommen etliche Programme zur Bildbearbeitung und -verfremdung.
Im Prinzip können die anderen Kamerahersteller froh sein, dass Apple noch nicht auf die Idee gekommen ist, Kameras ins Programm aufzunehmen, denn durch die Möglichkeit, Apps für die Hardware zu schreiben, wird diese Knipse unglaublich flexibel. Naja – im Notfall an man mit dem Teil sogar telefonieren.
Betrüblich ist (wie bei allen Apple-Produkten) die miese Firmenpolitik des Herstellers.
Davon abgesehen macht das Teil sehr viel Spaß und ich würde am liebsten auch diese Woche mit dem iPhone bestreiten, da ich etliche Sachen noch nicht ausprobiert habe – so oder so wird es im Laufe der Zeit weitere Fotos mit meiner neuen Immerdabei-Cam geben.
Wer schon immer mal mit einer TLR fotografieren wollte oder auf Plastikkameras steht oder gar gerne mal eine Kamera selber zusammenschrauben würde, sollte sich die Gakken Flex einmal genauer anschauen. Auch Liebhaber, chinesischer Bauanleitungen kommen hier voll auf ihre Kosten.
Für ein paar Euronen ist so ein Teil schnell in HongKong bestellt und nach Lieferung an einem Nachmittag gemütlich zusammengeschraubt. Benötigtes Werkzeug: Ein kleiner Kreuzschlitz-Schraubendreher und (in meinem Fall) ein Cutter, mit dem man die Mattscheibe paßgenau machen kann.
Am Ende des Bastelnachmittags hat man eine nette Plastik-TLR für Kleinbildfilm. Außer der Enfernung durch den Schachtsucher kann man nix aber auch gar nix einstellen. Blende und Belichtungszeit sind fest eingestellt. Immerhin gibt es eine seitliches Stativgewinde. Also Film rein und unbekümmert losknipsen.
Ein Foto heute Nacht – aus gegebenem Anlaß und da ich vermute, dass Herr Dr. Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg standesgemäß einen Mac benutzt ^^
6 Aufnahmen mit iPhone 4 und Makro-Linse.
Die komplette Bearbeitung (außer Verkleinern und so) erfolgte wieder direkt im iPhone.
Weder die Idee noch die Ausführung dieser Arbeit habe ich bewußt kopiert. Sollte sich dennoch jemand auf den plagiatorischen Schlips getreten fühlen, entschuldige ich mich hiermit und verspreche, meinen nicht vorhandenen Doktortitel auch weiterhin nicht zu führen.