Nach dem Erfolg der Argus C3 brachte Argus 1959 die C33 auf den Markt – größer, besser, schöner? Da kann man geteilter Meinung sein – so oder so wurde die Produktion schon 1960 eingestellt.
Die wesentlichen Neuerungen gegenüber der C3 waren der in den Sucher integrierte Meßsucher, der an die Belichtungszeit gekoppelte Selen-Belichtungsmesser und die über ein Bajonett problemlos austauschbaren Objektive. Der Sucher ist größer und heller als bei der C3 und die Schärfeeinstellung läßt sich sehr weich mit dem Zeigefinger der rechten Hand bedienen (Einhandbedienung für Spannen des Films, Scharfstellen und Auslösen). Leider werden unterschiedliche Brennweiten nicht im Sucher eingespiegelt, so dass man entweder auf den optional erhältlichen Aufstecksucher mit Parallaxenausgleich oder ähnliches zurückgreifen muß(te).
Alternativ zum Cintar 50mm 2.8 gab es noch ein Argus Coated Cintar 35mm 4.5 und ein Argus Coated Cintar 100mm 4.5 welche beide von Steinheil in München hergestellt wurden.
Technische Daten:
- Meßsucherkamera für Kleinbildfilm (135)
- keine Einspiegelung anderer Brennweiten
- Objektive: 50mm 2.8, 35mm 4.5 und 100mm 4.5
- Belichtungszeiten: B, 1 s bis 1/300 s
- mit den Belichtungszeiten gekoppelter Selen-belichtungsmesser
- Einhandbedienung für Aufzug, Scharfstellen und Auslösen
- Stativanschluß
- Anschluß für Drahtauslöser
- Gehäuse aus Bakelit
Die Argus C33 ist riesig, klobig und sauschwer. Der Vergleich mit einem Ziegel ist hier noch treffender als bei der C3. The Brick33 (so wurde sie wohl auch genannt) besticht natürlich neben den “neuen” Features durch ihr imposantes Design zu dem der aufgesetzte (und abnehmbare) Belichtungsmesser nicht unwesentlich beiträgt.
Um solch eine Kamera mit sich zu führen, bedarf es natürlich auch einer entsprechenden kastenförmigen Tasche:
Demnächst gibt es im Rahmen der 52-Kamera-Aktion natürlich auch Fotos mit der C33.
smile
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